SW-Entwicklung heute
Mit welchen Voraussetzungen arbeitet die Software-Entwicklung heute ?
Wir können als sicher annehmen, daß niemand fehlerhafte, schlecht bedienbare und nur teuer wartbare Software entwickeln will. Oder anders formuliert: jeder möchte eigentlich gute Arbeit leisten und die bekannten Fehler (anderer) vermeiden.
Wenn alle etwas Bestimmtes tun wollen, dann aber oft bzw. zu oft gerade das Gegenteil herauskommt, dann müssen wir von einem fundamentalen Fehler ausgehen. Und zwar von einem, der so tief in die gesamte Problematik integriert ist, daß wir ihn selbst nicht mehr wahrnehmen können.
Kurz: irgendwo ist ein blinder Fleck.
Bei unserer typischen Projektabwicklung arbeiten wir also mit geistigen Voraussetzungen, die wir so tief verinnerlicht haben, daß wir den darinliegenden Denkfehler nicht mehr entdecken. Um diesen Knoten zu lösen, müssen wir die Zielsetzungen der Entwickler und die Rahmenbedingungen untersuchen, denen sie ausgesetzt sind.
Genau hier muß nämlich "irgendetwas" kontraproduktiv sein.
graphic Als erstes betrachten wir dazu die typischen Fehlersymptome, die der Entwicklungsprozeß aufweist. Unsere kleine Satire wird uns dabei helfen.
graphic Als zweites listen wir einfach einmal die Ziele auf, denen der Entwicklungsprozeß unterworfen wird. Dabei werden wir feststellen, daß diese mit den globalen Zielen -  ausreichend vollständig, bedienbar, wartbar - gar nichts zu tun haben.
graphic Im nächsten Schritt werden wir die Auswirkungen auf die Softwarequalität und damit auf die globalen Ziele bewerten.
graphic Abschließend fassen wir das Kapitel in einer Schlußbewertung zusammen und decken das inhärente Problem heutiger Software-Entwicklung auf. Um es vorwegzunehmen: wir sabotieren uns selbst - und halten das auch noch für zwingend notwendig.
Folgende Unterpunkte sind noch in Planung:
  • Krankheitssymptome
  • Die immer gleichen Ziele
  • Die daraus folgende Qualität
  • Konsequenzen
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