Nanas Traum
(Autor: Olli, 08.07.98)
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Noch in der Nacht, schon am Morgen,
__der Sonne Strahlen gleiten eben über den Bogen des Horizonts,
__erwacht Nana im Traum, und ihr Körper wärmt sich im ersten Licht.
Gebadet vom Licht, gewärmt von der Sonne,
__streifen Ihre Hände suchend über Roten Satin,
__ihren Körper streichelnd, unter der Kühle des Stoffes.
Ihr Körper entzündet sich in Lust,
__an den Gliedern bebend, entflammt ihr Schoß in Wärme,
__brennt sich das Feuer sengend mit Orangen Flammen in ihren Traum.
Goldenes Licht fällt durch die Fenster,
__Golden leuchtet ihre Haut, heiß durchglüht sie ihr Fieber,
__der Erregung Perlen strahlen im ersten Licht.
Noch im Schlaf gefangen, gefangen vom Traum,
__noch im Erwachen träumend, erwachend vom Traum,
__öffnen sich smaragdGrüne Augen, grundlose Brunnen, gefüllt mit Lust.
Das Feuer suchend, den Flammen begegnend, das Brennen ersehnend,
__bewegt sich ihr Leib, liebkosend die Hände, erforschend den Körper,
__streichen über seidene Spitzen, erzwingen Zugang unter den Blauen Stoff.
Die Sonne erobert den Himmel, die Dämmerung vertreibt die Nacht,
__Feuer erhellt den Regen mit Macht, reinigt das Firmanent,
__Nanas Traum explodiert im Violetten Feuer der Lust.
Nana erwacht, ihre Augen öffnen sich,
__sehen hinaus zum Fenster, sehen den Tag,
__und fern am Horizont den Regenbogen in seiner Pracht.
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